5. Oktober 2016

Über mich: Auf dem Weg aus der IT zu einem neuen Denken und Handeln

Mit über 50 Lebensjahren gibt es viel zu erzählen. Bei den Naturvölkern werden die Alten um Rat gefragt, speziell, wenn es um wichtige Entscheidungen geht.

In unserer Gesellschaft werden sie oft als zu teuer, zu alt und vielleicht zu unflexibel eingestuft und oft schon aufs Abstellgleis geschoben. Ich glaube, das mit der Lebenserfahrung viele Erfahrungen und Qualitäten vorhanden sind, die kaum durch viel Wissen oder finanziell kompensiert werden können.

Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich mit Telekommunikation und IT Netzwerke. Ich habe Technologien kommen und gehen sehen, musste mich ständig den neuen veränderten Anforderungen anpassen. Ich habe gelernt, was funktioniert und was nicht und irgendwann ein Gespür dafür entwickelt, wo das Problem steckt und wie es zu beheben ist und ob Projekte erfolgreich sein oder scheitern werden. Ich habe viele Firmen und Projekte gesehen, ja ich habe auch Firmen kommen und gehen sehen.

Bei all dem hatte ich speziell in den letzten 10 Jahren den Eindruck, diese Welt dreht sich immer schneller. Es werden Hypethemen generiert, nur um Geschäft zu machen und oft sind die Probleme danach größer als vorher. Es werden Produkte verkauft, die nicht wie versprochen funktionieren, aber schnell auf den Markt müssen, weil die Konkurrenz mit ihrem Produkt schon in den Startlöchern steht.

An all diesen Fortschritten werden die Menschen immer mehr gefordert und zum Teil auch überfordert. Wo es früher normal war, das ein Mitarbeiter eine Lösung komplett verstanden hat, daher auch diese beraten, implementieren und betreiben konnte, wird das heute zunehmend schwieriger.

Diese Komplexität und Schnelllebigkeit hat irgendwann leider auch die Kommunikation in Firmen und Projekten erfasst, wo früher Spezialisten Fähigkeiten ausreichten, sind heute gute Kommunikation und Teamfähigkeit gefragt. Hinzu kommen neue Medien wie Chat Tools, Email, soziale Netzwerke, welche völlig neue Kommunikationsfähigkeiten und eine ganz neue Arbeitsweise erfordern.

Dazu kommen dann noch grundsätzliche Fragen. Wohin will ich mich entwickeln, in der Arbeit – Berufung, persönlich, mit meinen Fähigkeiten und persönlichen Möglichkeiten, wenn dafür überhaupt noch Zeit bleibt. Andere versinken in Arbeit, Demotivation und Frustration oder Krankheit. Die Arbeitsbedingungen werden immer schwieriger, speziell in großen Firmen und Konzernen, die ansteigenden Zahlen von psychischen Erkrankungen sprechen eine eigene Sprache.

Das alles war für mich der Grund, mich auf die persönliche Suche zu machen, nach meinem Weg, nach dem Sinn des Ganzen und nach Möglichkeiten zu suchen, die Welt ein bisschen zum Besseren zu verändern. Zuerst in meinem persönlichen Umfeld, aber auch in den Arbeitsumgebungen und Projekten, in denen ich arbeiten darf.

Ich habe die letzten sechs Jahre viele Ausbildungen durchlaufen in Kommunikation, Psychologie, Energiearbeit, Coaching, Burnout- und Stressprävention, ja bis zu Therapie. Ich habe weder Kosten noch Aufwand gescheut und immer mehr persönliche Weiterentwicklung und Klarheit bekommen, herausgefunden, was ich will, was meine Potentiale und Stärken sind und worin ich wirklich gut und einzigartig bin und natürlich auch, was mich glücklich macht.

Heute habe ich eine Vision, dies alles zusammenzubringen. Menschliche Kommunikation, Projekte und Arbeitsumgebungen und auch technische Lösungen so zu gestalten, das die Menschen zufrieden sind, die Lösungen einen Benefit bringen und die Projekte effektiver und effizienter funktionieren mit geringerem Aufwand. Und ich glaube, ein Punkt ist dabei entscheidend: Der Mensch, mit seinen Bedürfnissen, seinen Stärken und Schwächen steht im Vordergrund, nicht die Zahlen. Wenn es den Menschen in einer Firma, in einem Projekt nicht gut geht, wer will da noch ein gutes Arbeitsergebnis erwarten ?

Ich bin der festen Überzeugung, Firmen, die keinen Wert auf ein gutes Arbeitsklima legen, werden bald nicht mehr überleben, weil sie nicht mehr konkurrenzfähig sind. SCRUM und agiles Coaching sind nur der Anfang einer neuen und hoffentlich auch menschenwürdigeren und wertschätzenden Entwicklung. Dies sind auch die Methoden und Mittel, mit denen ich arbeite, darüberhinaus aber auch mit verschiedenen Tools der humanistischen Psychologie in der Arbeit mit Einzelpersonen.

Für mich hat jeder Mensch ein individuelles und reiches Potential an Stärken und Möglichkeiten. Dies einmal bewusst gemacht, entwickelt und in ein offenes, wertschätzendes und sinnhaftes Arbeitsumfeld gestellt, schaft Excellence und Meisterschaft, die unschlagbar ist. Ein Team von solchen Mitarbeitern ist unschlagbar, wenn Rollen, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen offen gelebt werden und der Prozess der Weiterentwicklung immer einen großen Stellenwert in selbst noch so herausfordernden Arbeitsbedingungen bekommt.

Dazu möchte ich mit all meiner Erfahrung, meiner Stärke, Menschen zu entwickeln, Teams zu motivieren und gemeinsam zu wachsen und zu einer besseren Welt beitragen. Das ist meine persönliche Vision.

 

Ihr Reinhold Maier

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